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Brasilien: Ein Leben in Würde für die Wertstoffsammler #4

Celoi de Fátima Raiva da Rosa, 46 Jahre, Müllrecyclerin in der Kooperative Ascat im Armenviertel Cavalhada im Süden von Porto Alegre

00:43 min | 21.03.2014

Fußball-Weltmeisterschaft 2014: Die Welt blickt nach Brasilien. Doch wie sehen die Wertstoffsammler und -sammlerinnen in Porto Alegre das Fußballspektakel? Gilt auch für sie "Fair play for fair life"? Welche Auswirkungen hat die WM für ihren Alltag, der sich um das Recycling dreht? Wie stärkt der Kleinprojektefonds von Brot für die Welt den Menschen auf den Straßen Brasiliens den Rücken?

Celoi de Fátima Raiva da Rosa, 46 Jahre, Müllrecyclerin in der Kooperative Ascat im Armenviertel Cavalhada im Süden von Porto Alegre:

„Das ist Material – wir nennen das nicht „Müll“. Und wenn es jemand tut, dann bin ich die erste, die schimpft. Bei mir zuhause habe ich sechs Behälter und meine Kinder wissen schon, wie sie zu trennen haben. Ihnen ist klar, dass sie davon leben. Für mich bedeutet die Arbeit in der Kooperative alles. Wenn ich mit dem Präfekten die Arbeit tauschen könnte, ich würde es nicht tun. Er war nämlich mal hier in der Schule und hat gefragt: „Wie können Sie hier im Müll arbeiten?“ Da habe ich gesagt: „Meine Arbeit hier ist genauso würdevoll wie Ihre und ich wollte nicht mit Ihnen tauschen.“

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Copyright: Brot für die Welt
Autor: Ingvild Mathe-Anglas/Tonjuwelen/Niko Wald
Lizenz: Creative Commons By 3.0

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